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Apropos Stromkosten …

Leider machen die Stromkosten einen immer größer werdenden Anteil an unseren Produktpreisen aus. Das liegt im Verhältnis natürlich auch daran, dass die Kosten für Datenverkehr erfreulicherweise - für Sie als Kunden  - immer weiter sinken. Zwar steigt das Datenaufkommen insgesamt ständig an, aber für kleine Anwendungen reicht das Volumen in den kleinsten Paketen oftmals vollkommen aus.

Wir wollen es uns nicht so leicht machen, auf die immer weiter steigenden Stromkosten zu verweisen. Wir versuchen zwar auch mit unseren Stromlieferanten stets über die Konditionen zu verhandeln, aber diesen Bemühungen sind trotz Wettbewerb relativ enge Grenzen gesetzt. Das liegt auch daran, dass jeder Wettbewerber nur im Bereich der Stromerzeugung unterschiedlich anbieten kann, jedoch für die Durchleitung zum Kunden (also in dem Fall zu uns) an den lokalen Energieversorger ein festes Durchleitungsentgelt zahlen muss. Hinzu kommen dann noch die erheblichen Steuern, die ebenfalls vom Markt nicht beeinflusst werden können.

Was oftmals übersehen wird – zu den laufenden Stromkosten für das eingestellte Equipment selbst kommen noch einmal fast 50% Stromkosten für die Klimatisierung hinzu, denn die produzierte Abwärme muss teuer auch wieder abgeführt werden. Die industrietauglichen Klimaanlagen – die ja auch rund um die Uhr laufen müssen – kosten natürlich in der Anschaffung und im Unterhalt, etwa durch regelmäßige Wartungen oder Instandsetzungen, Geld.

Ein weiterer Kostenfaktor sind die USV-Anlagen, die eine permanente, unterbrechungsfreie Stromversorgung sicherstellen. Auch hier schlagen Kosten für Anschaffung und Wartung zu Buche. Ein Kostenfaktor hierbei ist der regelmäßige Austausch der Batterien, die als Verschleißteile – Sie kennen das vom Pkw – auch nur eine begrenzte Lebensdauer haben. Hinzu kommt, dass auch die USV-Anlagen natürlich nicht ohne Verlustleistung arbeiten. Alleine dadurch steigt der tatsächliche Stromverbrauch auch noch einmal um fast 10%.

Last but not least steht auch noch für den Fall eines kompletten Ausfalls des Stromversorgers eine Ersatzanlage, in Form eines Dieselaggregates, zur Verfügung. Das Aggregat selbst, samt seiner aufwendigen Anschalttechnik mit Hochleistungsschützen, muss in Bezug auf die Anschaffungs- und Wartungskosten natürlich ebenfalls in die Gesamtkosten mit einbezogen werden.

All diese Kosten müssen wir letztlich auf die Stromkosten aufschlagen und dann mit einem Inklusivpreis pro Kilowattstunde (mit Klima, USV- und Dieselabsicherung) rechnen, der dann auf die Kosten für einen Serverstellplatz ,bzw. für den Verbrauch pro laufendem Ampere, entsprechende Auswirkung hat. Wir hoffen, wir konnten Ihnen unsere Kalkulation etwas transparenter machen und verdeutlichen, wie es zu den Kosten kommt. Wir können Ihnen nur wärmstens empfehlen, auf den Stromverbrauch ihrer Geräte zu achten, so wie es die Hausfrau beim Kauf eines Kühlschranks schon lange macht; eventuell auch etwas mehr Geld für energiesparende Geräte auszugeben und, falls möglich, Virtualisierungstechnik in Erwägung zu ziehen, die zumindest bei den Stromkosten erhebliche Vorteile bietet …


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