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DSL-Geschwindigkeit

Die maximal erreichbare Geschwindigkeit eines DSL-Anschlusses richtet sich nach vielen Faktoren.

Den größten Einfluss hat die Entfernung Ihres Anschlusses zum nächsten DSL-Verteiler (im Falle von ADSL ist das fast immer der nächste Hauptverteiler (HVt) der Telekom). Alle DSL-Verfahren verwenden nämlich eine Gruppe von Frequenzbändern ("Kanälen"), mit jeweils eigener Bewertung durch die beiden Geräte an den Leitungsenden. Bei ADSL2+ werden einzelne Kanäle, die sich als gestört oder zu stark gedämpft (quasi "zu leise") erweisen, für die Datenübertragung nicht verwendet. Ob ein Kanal bei einer bestimmten Leitungslänge ausreichende Werte liefert, hängt von der Trägerfrequenz des Kanals ab (hohe Frequenzen werden auf langen Leitungen stärker gedämpft als niedrige), vom Leitungsquerschnitt (dünne Leitungen dämpfen stärker als dicke) und von allen Störeinflüssen, die durch Signalübergänge an Muffen und Klemmen oder durch Fremdsignale verursacht werden. Als Teil der Synchronisation des Benutzer-Modems, mit dem DSLAM im HVt bestimmen beide Geräte, welche Kanäle für die Datenübertragung nutzbar sind und blenden schlechte Kanäle aus. Während der Nutzung des DSL können zusätzlich Kanäle, die sich erst später als gestört erweisen, nachträglich ausgeblendet werden. Die erzielte Geschwindigkeit hängt davon ab, wie viele Kanäle im Einzelfall für die Datenübertragung verwendet werden.

Deshalb hat auch die Anzahl der aktiven Benutzer im gleichen Hauptkabel des Telefonnetzes einen Einfluss auf die DSL-Geschwindigkeit, denn bei einem hohen Belegungsgrad ist die Gefahr des Übersprechens zwischen verschiedenen Teilnehmern höher als in einem HK mit wenigen aktiven Nutzern.

Eine Vielzahl weiterer Einflüsse kann zusätzlich Auswirkungen auf die Maximalgeschwindigkeit haben, z.B.:

Der Typ des DSL-Modems: Die Empfangsqualität auf den unterschiedlichen Kanälen hängt vom technischen Aufwand ab, den der Hersteller bei der Konstruktion des Modems getrieben hat. Teure Modems müssen nicht zwangsläufig besser sein als preiswerte, aber gerade bei langen Leitungen, oder unter problematischen Übertragungsbedingungen, kann ein anderes Modem einen messbaren Geschwindigkeitszuwachs bieten.

Die Qualität der Inhouse-Verkabelung: Die Telekom wartet die Telefonleitung und damit auch die DSL nur bis zum sogenannten APL, dem Hausanschlusspunkt. Die Verkabelung vom APL zu Ihrer TAE-Dose, aber auch die TAE-Dose selbst, kann in seltenen Fällen zu Problemen mit der Datenübertragung führen.

Die Konfiguration Ihres PCs: Moderne Betriebssysteme bringen für TCP/IP im lokalen Netz und fürs Internet über DSL bereits optimale Einstellungen mit. Ältere Installationen können durch falsch gesetzte Parameter bestimmte Funktionen des TCP ausbremsen (durch eine zu kleine TCP window size, fehlende Unterstützung für SACK oder PMTU, oder Blockieren wichtiger ICMP-Meldungen).


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