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Statische, dynamische IP-Adresse oder beides gleichzeitig?

Ab sofort haben Sie die Möglichkeit, wahlweise eine statische IP-Adresse, oder eine dynamische IP-Adresse zu nutzen. Der Clou: Mit der Zuweisung einer dynamischen Adresse können weiterhin statische Adressen oder Subnetze verwendet werden. 

Ihr Einwahlrouter bekommt beim Verbindungsaufbau immer eine IP-Adresse zugewiesen. Während bei den meisten Anbietern grundsätzlich eine dynamische Adresse zugewiesen wird, haben wir bisher unseren Kunden grundsätzlich statische Adressen zugewiesen. Das hat für viele Anwendungen Vorteile und stört grundsätzlich nicht. Im Zeitalter von NSA & Co. tut es aber nicht unbedingt Not, immer die gleiche IP-Adresse beim Zugriff aufs Internet zu verwenden. Selbst wenn die konkrete Adresse noch keinen direkten Aufschluss auf den Nutzer erlaubt, spätestens wenn man mit dieser Adresse mal „aktenkundig“ geworden ist, z.B. durch eine Online-Bestellung, würden wir, dank Google Analytics & Co. unsere Hände nicht dafür ins Feuer legen, dass dann nicht auch Dritte Kenntnis davon haben, wer die Adresse möglicherweise nutzt.

Standard-Option: „Feste IP-Adresse“. Lassen Sie diesen Punkt weiterhin eingestellt und alles bleibt beim Alten!

Neue Option: „Dynamische IP-Adresse“. Wenn Sie diesen Punkt wählen, erhalten Sie bei der nächsten und jeder weiteren Einwahl jeweils eine neue, dynamische IP-Adresse zugewiesen. Die Ihnen bisher zugewiesene IP-Adresse bleibt weiterhin mindestens 3 Monate für Sie exklusiv reserviert, so dass Sie auch jederzeit wieder auf „statische“ Adressen zurückstellen können und alles ist wie bisher. Aber Achtung: Ihre statische Adresse ist jetzt nicht mehr benutzbar, Sie sollten diese Option also nur nutzen, wenn Sie die bisherige Adresse zumindest momentan nicht benötigen.

Neue Option: „Dynamische UND statische IP-Adresse“. Hierbei handelt es sich um ein ziemlich einzigartiges Feature: Ihr Router erhält zunächst einmal eine dynamische IP-Adresse bei der Einwahl zugewiesen. Aber: Ihre statische IP-Adresse wird sozusagen „huckepack“ an die dynamische Adresse angehängt, IP-Datenpakete an diese Adresse werden also ebenfalls zu Ihrem Router geleitet. Sie können dann auf dem Router eine Route in das lokale Netzwerk (LAN) einrichten und dann bequem dahinter einen Server oder ein Endgerät betreiben, welches diese IP-Adresse fest nutzt. Für ausgehende Verbindungen (z.B. für NAT) nutzt Ihr Router aber die dynamische IP-Adresse – für diese Anwendungen benötigt man ja auch in der Regel keine statische Adresse. So surfen Sie etwas anonymer im Internet, während gleichzeitig Ihre Systeme ohne Klimmzüge wie DynDNS usw. verfügbar sind.

Die Zuweisung dynamischer Adressen funktioniert auch mit zusätzlich zugewiesenen Subnetzen weiterhin. Nehmen wir an, Sie haben eine statische IP-Adresse (als Basis-Adresse für den Router) und zusätzlich ein Subnetz mit 16 weiteren Adressen. Dann erhalten Sie mit der Option „dynamische IP-Adresse“, anstatt der statischen Adresse für den Router, nun eine dynamische und weiterhin wie bisher auch ihre 16 zusätzlichen Adressen. Nur die primäre Adresse ist nicht mehr verfügbar. Wollen Sie auch diese nutzen, stellen Sie „Dynamisch und statisch“ ein und dann wird Ihnen die ehemalige Router-Adresse einfach wie ein Subnetz zusätzlich angehängt. Zur Nutzung dieser Adresse im LAN müssen Sie dann entsprechend Ihren Router natürlich umkonfigurieren. 

Die einzige Idee hinter dieser neuen Option ist der Schutz ihrer Privatsphäre. Wir sparen dadurch keine IP-Adressen, im Gegenteil – Sie erhalten ja für die Dauer Ihrer Verbindung eine neue Adresse und die alte bleibt weiterhin mindestens 3 Monate für Sie reserviert. 


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