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Vor- und Nachteile von dynamischen bzw. statischen IP-Adressen

Kurz zusammengefasst: Zum Surfen im Internet ist es egal, welche Adressen man benutzt, wobei mit dynamischen Adressen der Schutz der Privatsphäre gegenüber Dritten deutlich besser gewahrt wird. Wenn man dagegen möchte, dass bestimmte Geräte oder Server von außen erreichbar sind, dann benötigt man statische IP-Adressen. Zwar gibt es die Möglichkeit, über schnelle DNS-Updates (z.B. dyndns, usw.) einen ähnlichen Effekt zu erzielen, das ist aber eigentlich nur für Amateurzwecke anwendbar.

Beim DSL-Verbindungsaufbau erhält man bei Verwendung statischer IP-Adressen immer wieder die gleiche Adresse(n) zugewiesen, während es bei dynamischen IP-Adressen immer wieder unterschiedliche Adressen sind. Diese Adresse ist anschließend bei jeder Internet-Datenübertragung fester Bestandteil. Greife ich auf einen Server im Internet zu, etwa wenn ich eine Webseite aufrufe, so erfährt dieser Server meine IP-Adresse, damit er mir die entsprechenden Antworten zurückschicken kann. Will ich umgekehrt hinter meinem DSL-Anschluss einen Server oder ein Gerät erreichbar machen, so muss derjenige meine IP-Adresse kennen. Dafür werden zwar i.d.R. leichter merkbare Namen verwendet, die wiederum aber lediglich einen Verweis auf meine IP-Adresse darstellen.

Der Hauptvorteil dynamischer Adressen besteht darin, dass man durch die wechselnden IP-Adressen wesentlich anonymer surft – was in Zeiten von NSA & Co. sicher ein wichtiger Aspekt ist! Wenn ich nicht gerade etwas online bestelle, geht meine Identität zunächst einmal niemanden etwas an. Und es muss auch niemand anhand meiner IP-Adresse erkennen können, dass ich gestern schon einmal die Seite besucht habe oder Dritten weitergeben, dass sich der Benutzer meiner IP-Adresse für ein bestimmtes Produkt interessiert. Allerdings sollte man die Anonymität auch nicht überschätzen: Zum einen setzen viele Seitenbetreiber gerne Cookies und identifizieren so ihre Besucher, zum anderen sind wir natürlich verpflichtet, im Falle von begangenen Rechtsverletzungen die Kundendaten an die Ermittlungsbehörden herauszugeben.

Allerdings ist es mit ständig wechselnden Adressen nur mit „Klimmzügen“ möglich, auf Geräte oder Server von außen zuzugreifen. Wer selbst Dienste im Internet anbieten möchte, etwa einen eigenen Web- oder Mailserver u.v.a.m., benötigt dafür unbedingt statische IP-Adressen. Es gibt unzählige weitere Anwendungen im IT-Bereich, aber auch immer mehr Geräte des täglichen Bedarfs lassen sich inzwischen an das Internet anschließen – und machen einen Fernzugriff interessant oder notwendig.

Wer nur im Internet „surft“, fährt besser mit dynamischen IP-Adressen. Wer nur Geräte von außen erreichbar machen will, braucht unbedingt statische Adressen.

Und wer beides gleichzeitig machen will, der kann jetzt bei uns einfach beide Adressen benutzen – dynamische zum Surfen, über den Router, per NAT und statische Adressen für alle Geräte, die von außen erreichbar sein sollen. Ganz ohne Mehrkosten.


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